Musik

Taylor Swift verpasst ihre erste Oscar-Nominierung, da die Academy „Carolina“ brüskiert

Алекс Рейн 24 Февраля, 2026
LOS ANGELES, CALIFORNIA - NOVEMBER 20: Taylor Swift, winner of the Artist of the Year award; Favorite Female Pop Artist award; Favorite Female Country Artist award; Favorite Pop Album award for

Als die Oscar-Nominierungen am frühen Dienstag, dem 24. Januar, bekannt gegeben wurden, gab es eine wichtige Person, die nicht auf der Liste stand: Taylor Swift. Swift stand auf der Oscar-Shortlist für den besten Originalsong für ihren Titel „Carolina“, den sie für „Where the Crawdads Sing“ im Juli 2022 schrieb und aufführte. Aber die Sängerin schaffte es nicht auf die Nominierungsliste, zu der unter anderem Rihannas „Lift Me Up“ aus „Black Panther: Wakanda Forever“ und Lady Gagas „Hold My Hand“ aus „Top Gun: Maverick“ gehören. Auch Mitski und David Byrne erhielten überraschend eine Nominierung für ihren Song aus „Everything Everywhere All at Once“.

Swift hoffte auch auf eine weitere Nominierung für ihren „All Too Well: The Short Film“, den sie zusammen mit „Red (Taylor's Version)“ im Herbst 2021 veröffentlichte (Kurzfilme haben einen anderen Förderzeitraum als andere Kategorien). Sie warb das ganze Jahr über auf Festivals für den Film, in dem Sadie Sink und Dylan O'Brien die Hauptrollen spielen, unter anderem beim Tribeca Film Festival im Juni und beim Toronto International Film Festival im September. Aber als die Akademie im Dezember die Oscar-Shortlist für Real-Kurzfilme bekannt gab, schaffte es Swift nicht auf diese Liste.

„Carolina“ und „All Too Well: The Short Film“ haben beide weitere Auszeichnungen der Saison erhalten. „Carolina“ wurde für die Critics‘ Choice Awards, die Golden Globes und die Hollywood Music in Media Awards nominiert. Bei den bevorstehenden Grammys 2023 hat Swift außerdem vier Auszeichnungen in Aussicht, darunter „Carolina“ für den besten für visuelle Medien geschriebenen Song und für „All Too Well: The Short Film“ das beste Musikvideo und den besten Song des Jahres. Swift hat insgesamt 11 Grammys und einen Emmy gewonnen, eine Oscar-Nominierung (und ein Oscar-Sieg) hätte ihr also geholfen auf dem Weg zu einem EGOT .

Doch hinsichtlich Swifts zukünftiger Oscar-Aussicht ist nicht alle Hoffnung verloren. Swift hat ein Originaldrehbuch geschrieben, das von Searchlight Pictures produziert wird, dem Oscar-prämierten Studio hinter „Nomadland“ und „The Shape of Water“. Sie hat sich auch intensiv mit der Schauspielerei in „Amsterdam“, „Cats“, „The Giver“ und „Valentine's Day“ beschäftigt, daher ist es möglich, dass sie versuchen wird, ganz Cher zu werden und schließlich einen Oscar vor der Kamera zu gewinnen. Wie auch immer, die Geschichte von Swift und den Oscars mag jetzt wie eine Tragödie aussehen, aber sie fängt gerade erst an.